Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

von Gartenrodung.at e.U.

  1. Unternehmensgegenstand
    Gartenrodung.at e.U. ist ein eingetragenes Einzelunternehmen mit einem breit gefächerten Leistungsspektrum. Im Folgenden wird es als „Unternehmen“ bezeichnet. Die Schwerpunkte der angebotenen Dienstleistungen liegen in den Bereichen Gartenrodung, Forstarbeiten sowie weiteren verwandten Tätigkeiten.

  2. Geltungsbereich
    Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) sind für alle bestehenden und zukünftigen Geschäftsbeziehungen mit dem Unternehmen maßgeblich. Abweichende Vertragsbedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, selbst wenn das Unternehmen ihnen nicht ausdrücklich widerspricht. Durch die Auftragserteilung bestätigt der Kunde die alleinige Gültigkeit dieser AGB.

  3. Angebote
    Alle Angebote des Unternehmens sind freibleibend und unverbindlich, sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart. Eine Annahme kann nur für das gesamte angebotene Leistungspaket erfolgen. Nach Eingang des Auftrags bleibt der Auftraggeber zwei Wochen an seine Erklärung gebunden.
    Sämtliche technischen, planerischen oder sonstigen Unterlagen verbleiben im geistigen Eigentum des Unternehmens. Eine Weitergabe, Vervielfältigung oder Veröffentlichung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung zulässig.

  4. Vertragsabschluss
    Mit der Beauftragung bestätigt der Auftraggeber, dass er über alle notwendigen Rechte und Genehmigungen verfügt, insbesondere bei Arbeiten, die eine behördliche Erlaubnis erfordern oder nicht reversibel sind.

    Der Auftraggeber stellt das Unternehmen von sämtlichen Ansprüchen Dritter und daraus entstehenden Kosten frei, sofern diese aus einer Verletzung gesetzlicher Vorschriften resultieren.

    Eine Übertragung von Rechten oder Pflichten aus dem Vertrag durch den Auftraggeber bedarf der schriftlichen Zustimmung des Unternehmens. Das Unternehmen behält sich das Recht vor, vertragliche Verpflichtungen an Dritte weiterzugeben, sofern die vertraglich vereinbarten Leistungen ordnungsgemäß erbracht werden.

  5. Pflichten des Auftraggebers
    Der Auftraggeber hat alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um eine sichere Durchführung der Arbeiten zu ermöglichen. Dazu gehören insbesondere:
    • Die Bereitstellung eines sicheren Zugangs zu den Arbeitsflächen
    • Die Einholung erforderlicher Genehmigungen
    • Das Ergreifen von Sicherheitsvorkehrungen zum Schutz von Personen und Eigentum

      Sollten diese Pflichten nicht erfüllt sein, ist das Unternehmen berechtigt, die Arbeiten zu unterbrechen oder abzubrechen. Die daraus resultierenden Kosten werden dem Auftraggeber in Rechnung gestellt.

  6. Rücktritt, Stornierung und Wartezeiten
    Das Unternehmen behält sich vor, Aufträge abzulehnen oder abzubrechen, wenn schwerwiegende Gründe vorliegen, beispielsweise bei gefährlichen Witterungsbedingungen oder unzumutbaren Arbeitsverhältnissen.
    Stornierungsregelung:
    • Bis zu 14 Tage vor dem geplanten Termin: Kostenfreie Stornierung
    • Bis zu 7 Tage vor dem Termin: 25 % des Auftragswertes als Stornogebühr
    • Weniger als 7 Tage vor dem Termin: 80 % des Auftragswertes als Stornogebühr

      Jede Stornierung bedarf der schriftlichen Form.
      Entstehen Verzögerungen oder Wartezeiten durch unvorbereitete Baustellen oder unerwartete Zusatzarbeiten, werden 55 € pro Stunde und Arbeiter sowie anfallende Maschinenkosten und gesetzliche Umsatzsteuer berechnet.
      Das gesetzliche Rücktrittsrecht bleibt hiervon unberührt. Für bereits erbrachte Leistungen oder individuell angefertigte Spezialarbeiten kann das Unternehmen Dispositionskosten in Rechnung stellen.

  7. Preise und Zusatzkosten
    • Angebote haben eine Gültigkeitsdauer von sechs Wochen, sofern nicht anders vereinbart
    • Eine Änderung der Rahmenbedingungen kann zur Anpassung oder Ungültigkeit des Angebots führen
    • Erhöhen sich die Kosten um mehr als 15 %, wird der Auftraggeber unverzüglich informiert
    • Bei Kostensteigerungen unter 15 % ist keine gesonderte Mitteilung erforderlich
    • Zusatzarbeiten, die nicht im ursprünglichen Angebot enthalten sind, werden nur nach Zustimmung des Auftraggebers ausgeführt und gesondert verrechnet

  8. Haftung
    Das Unternehmen haftet nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Eine Haftung für indirekte, untypische oder Folgeschäden ist ausgeschlossen.
    Haftungsausschlüsse:
    • Flurschäden: Keine Haftung, insbesondere bei nassen Bodenverhältnissen
    • Setzungsschäden: Keine Haftung für Veränderungen auf nicht vom Unternehmen verfüllten Flächen

  9. Erfüllungsort und Gerichtsstand
    Der Erfüllungsort sowie der Gerichtsstand ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Unternehmens in 2352 Gumpoldskirchen. Das Unternehmen behält sich jedoch das Recht vor, auch an einem anderen zuständigen Gericht Ansprüche geltend zu machen. Es gilt ausschließlich österreichisches Recht.

  10. Sonstige Bestimmungen
    Änderungen oder Ergänzungen dieser AGB bedürfen der schriftlichen Zustimmung beider Parteien. Sollte eine einzelne Klausel dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt.
    Der Auftraggeber erklärt sich damit einverstanden, dass das Unternehmen Bild- und Videomaterial von durchgeführten Arbeiten für Werbezwecke nutzen darf, sofern keine sensiblen oder privaten Informationen des Auftraggebers betroffen sind.

  11. Zahlung und Eigentumsvorbehalt
    • Rechnungen sind sofort nach Erhalt ohne Abzüge zu begleichen
    • Skonti oder Rabatte sind nur mit schriftlicher Vereinbarung gültig
    • Bei Zahlungsverzug werden Verzugszinsen von 10 % über dem EZB-Basiszinssatz berechnet
    • Bei Aufträgen über 4.000 € netto kann das Unternehmen eine Vorauszahlung verlangen

    Eigentumsvorbehalt:

    • Gelieferte Waren bleiben bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum des Unternehmens
    • Beauftragte Entsorgung von Holz oder Schnittgut:
      Eigentumsübergang auf das Unternehmen mit Beginn der Arbeiten

  12. Datenschutz
    Personenbezogene Daten werden ausschließlich für die Angebotslegung, Rechnungsstellung, Buchhaltung und Werbezwecke gemäß geltendem Datenschutzrecht verarbeitet.

  13. Alternative Streitbeilegung
    Gemäß Art. 14 Abs. 1 ODR-VO und § 36 VSBG stellt die Europäische Kommission eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit:
    https://ec.europa.eu/consumers/odr

Das Unternehmen ist bereit, an einem außergerichtlichen Schlichtungsverfahren teilzunehmen.